Traditionelle chinesische Medizin (1/2)
Die TCM ist eine eigenständige Heilmethode, die sich vor mehr als 2000 Jahren im alten China entwickelt hat und deren theoretische Grundlagen eng mit der östlichen philosophischen Betrachtungsweise der Lebensvorgänge in der Natur verbunden sind. Grundlage ist das Qi (auch Lebensenergie, oder Chi genannt). Es hält die gesamten Lebensvorgänge in unserem Körper aufrecht. Haben wir ausreichend Qi (Energie) und fließt es ungehindert und kräftig durch unseren Körper, so sind wir körperlich gesund und unser Geist hat Klarheit und Ausdruck, wir haben keine Schmerzen, sind leistungsfähig, ausgeglichen und können gut schlafen.
Ist das Qi schwach oder in seinem Fluss gestört, so können krankmachende Faktoren in den Körper eindringen. Ein wichtiger Unterschied zur westlichen Medizin ist, dass die TCM nicht nur zur Behandlung von Krankheiten angewendet wird, sondern auch im Vorfeld aktiv werden kann. Die chinesisch-philosophische Heilkunde, mit dem Ziel der Erhaltung der Vitalität bis ins hohe Lebensalter, bietet viele Möglichkeiten und Ratschläge zum Lebensstil und der Ernährung, sowie Übungen zur Harmonisierung des Körpers und des Geistes, wie Qi Gong und Tai Qi. Durch diese ganzheitliche Behandlung vermag die TCM die Autoregulationsfähigkeit des Körpers zu steigern und dadurch die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren. Die TCM bietet die folgenden Therapieformen: Akupunktur (Körper, Ohr, Schädel, Yamamoto Akupunktur), Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten mit Beifußkraut), Ernährungsberatung, Ernährungstherapie nach den Richtlinien der TCM, Qi Gong, Tai Qi.
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