Praxis Dr. Petersohn und Kollegen
Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Traditionelle chinesische Medizin, Homöopathie

 

Traditionelle chinesische Medizin (2/2)

Bei der Akupunktur erfolgt nach entspannter Lagerung des Patienten das Einstechen von Nadeln an definierten Punkten an der Körperoberfläche auf den Meridianen (Energie-Leitbahnen). Die Punkte werden je nach Krankheitsbild verschieden ausgewählt (Körper, Ohr, Schädel). Bei richtigem Sitz der Nadeln ist eine dumpfe Empfindung an der Einstichstelle zu spüren. Dies nennt man das Ankommen des Qi oder Das Qi-Gefühl. Die Nadeln werden nach 20 Minuten entfernt. In der Zwischenzeit sollte man sich nicht bewegen und einen möglichst entspannten Zustand erreichen.
In gewissen Fällen wird eine Wärmetherapie mit Moxa (glühendes Beifußkraut) angewandt. In der Regel erfolgt die Behandlung 1-2 mal wöchentlich für 10-15 Sitzungen.
Für die Kräutertherapie werden Abkochungen aus speziellen Heilkräutern (aus der Apotheke) verordnet, die zu Hause vom Patienten selbst nach Anleitung zubereitet werden. Es handelt sich dabei um hochwirksame Arzneimittel, weswegen während des Genesungsprozesses das Befinden, die Zunge und der Puls kontrolliert werden und die Rezeptur angepasst werden muss. Die Länge der Therapie richtet sich nach der Krankheit, 2- 6 Wochen oder bis zu einem Jahr oder sogar länger kann die Begleittherapie bei chronischen Erkrankungen andauern. Es sind auch Fertigarzneimittel (Granulate, Tabletten) erhältlich.

Traditionelle chinesische Medizin Seite 1 | Übersicht Therapie