Praxis Dr. Petersohn und Kollegen
Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Traditionelle chinesische Medizin, Homöopathie

 

Säure-Basen-Haushalt (1/6)

Das komplexe Stoffwechselsystem des Menschen setzt sich aus vielen verschiedenen Komponenten zusammen. Eine außerordentlich wichtige Rolle in diesem System spielt der Säure-Basen-Haushalt. Um diesen Begriff zu verstehen, ist es notwendig, ihn näher zu erläutern. In der Chemie und in der Medizin unterscheidet man an Hand einer Mess-Skala den pH-Wert von Säuren und Basen (auch Alkalien genannt).

pH-Wert 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Art sauer neutral basisch

Je kleiner der pH-Wert, desto stärker die Säure, je größer der pH-Wert, desto stärker ist der basische Anteil. Säuren und Basen sind Gegenspieler, die für die Stoffwechselvorgänge unverzichtbar sind. Treffen ein Säure- und ein Basenmolekül zusammen, so entsteht ein neutrales Salzmolekül, das in der Regel problemlos ausgeschieden werden kann. Als Beispiel sei das Kochsalz genannt, das aus dem basischen Natrium und dem sauren Chlor besteht. Chlor allein ist eine äußerst aggressive Substanz, während Kochsalz eine ungefährliche Verbindung darstellt, die aber für den Organismus sehr wichtig ist. Das menschliche Blut hat normalerweise einen pH-Wert von 7.35 bis 7.45, der im Extremfall von 7.3 bis 7.8 schwanken kann, aber immer im basischen Bereich liegt. Die Erhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichtes wird durch die sog. Pufferung bewirkt, d.h. saure und basische Substanzen müssen sich ständig gegenseitig neutralisieren. Zu den säurebildenden Stoffen gehören Schwefel, Phosphor, Chlor, Jod und Silizium, während die basischen Gegenspieler hauptsächlich Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen sind.

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