Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) (2/2)
Bedeutung erlangt die Pflanzenheilkunde vor allem durch ihr äußerst günstiges Verhältnis von hohem therapeutischen Nutzen zu geringen unerwünschten Nebenwirkungen. Ein Umstand, den wir in der täglichen Arbeit gerne und häufig berücksichtigen.
An Wirkstoffgruppen unterscheidet man bei den Phytotherapeutika:
- Ätherische Öle (z.B. Thymian, Anwendung zum Schleimlösen bei Bronchitis)
- Flavonoide (z.B. Weißdorn, Anwendung zur Herzstärkung)
- Gerbstoffe (z.B. Eichenrinde, Anwendung bei Rachenentzündungen)
- Emodine (z.B. Senna, Anwendung bei Darmverstopfung)
- Bitterstoffe (z.B. Wermut, Anwendung Magen-Darm-Koliken)
- Saponine (z.B. Primel, Anwendung zur Entzündungshemmung)
- Alkaloide (z.B. Rauwolfia, Anwendung bei erhöhtem Blutdruck)
Die vielfältigen Zubereitungsformen (Tees, Extrakte, Zusätze zu Bädern, Auflagen, Wickel, Spülungen, Inhalationen oder Säfte) richten sich nach den verwendeten Pflanzenteilen und den zu behandelnden Krankheitsbildern.