Orthomolekulare Medizin (2/3)
oder
Die Heilbehandlung mit Nährstoffen
Durch chronischen Nährstoffmangel verliert der Körper an Widerstands- und Leistungskraft. Es resultieren Anfälligkeit für Infekte, nervöse Beschwerden, ein schlechtes Allgemeinbefinden und eine nachlassende Leistungsfähigkeit. Belegt ist außerdem, dass erniedrigte Vitalstoffkonzentrationen die Entstehung von Rheuma, Arterienverkalkung, Herzleiden, Nierenschwäche, Darmerkrankungen und Krebs fördern. Neben der Bestimmung des individuellen orthomolekularen Risikoprofils, bieten wir in unserer Praxis auch die Durchführung spezieller Labor-Untersuchungen an. Hierbei werden nicht nur latente Mängel der "richtigen" Moleküle, sondern gleichzeitig auch erhöhte Konzentrationen bestimmter "schlechter" Moleküle, wie z.B. Arsen, Cadmium und Quecksilber nachgewiesen. Sollten sich hier erhöhte Konzentrationen finden, müssen diese Stoffe ausgeleitet werden. Festgestellte Mangelzustände werden schließlich durch die Gabe geeigneter orthomolekularer Einzel- oder Komplexpräparate behoben.
Als besonders wichtige Bausteine in der O.M. gelten die so genannten Antioxidanzien. Als solche bezeichnet man Substanzen, die Freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Zu den Antioxidanzien zählen die Vitamine A, C, E und Beta-Carotin sowie die Spurenelemente Selen, Zink und Kupfer. Da es insbesondere im Rahmen akuter Infekte zu einem vermehrten Anfall freier Radikale kommt, können hier zusätzlich intravenöse Infusionen notwendig sein.
Orthomolekulare Medizin Seite 1 | Orthomolekulare Medizin Seite 3 | Übersicht Therapie