Information zur Krebs-Basis-Therapie (2/2)
Für die biologische Krebs-Basis-Therapie gelten folgende Grundregeln:
Ergänzend zur operativen Entfernung des Tumors (wenn möglich), bzw. Strahlentherapie oder Chemo-therapie kann die biologische Behandlung des Krebskranken oder Rezidivgefährdeten sehr wirksam eingesetzt werden. Diese so genannte Basis-Therapie kann bereits schon vor der Operation angewendet werden bzw. die Bestrahlung oder Chemotherapie begleiten, wodurch eine deutlich bessere Verträglichkeit erreicht werden kann. Nach unserer langjährigen Erfahrung ist eine Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte sowie die Anhebung des Allgemeinbefindens zu erwarten. Außerdem kann der so genannten Fatigue- (eine Begleiterscheinung von Chemo-, bzw. Strahlentherapie) entgegen gewirkt werden. Die Laborwerte können sich verbessern, die Einnahme von Schmerzmitteln kann ggf. verringert werden und eine Minderung der Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung kann eintreten.
Zusätzlich können therapeutische Maßnahmen wie Störfeldbeseitigung, Ernährungsumstellung, mikrobiologische Therapie zur Sanierung des darmassoziierten Immunsystems, Sauerstofftherapie, Misteltherapie, Enzymtherapie, Entspannungsbehandlung, Aktivierung körpereigener Abwehrkräfte, evtl. psychotherapeutische Behandlung/Stressmanagement u. A. eingesetzt werden.
Für die Therapieplanung sind zunächst spezielle Untersuchungen (z.B. Immunprofil) erforderlich, die einen kontrollierten und gezielten Einsatz der Maßnahmen ermöglichen. Wir bieten Ihnen gerne ein ausführliches Eingangsgespräch an, in dem Sie alle Informationen zu Diagnostik, Therapie und Kosten sowie Erstattungsmöglichkeiten durch die jeweiligen Kostenträger erhalten.