Praxis Dr. Petersohn und Kollegen
Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Traditionelle chinesische Medizin, Homöopathie

 

Chinesische Diätetik (1/2)

Die Ernährung spielt in China bei der Behandlung von Erkrankungen eine große Rolle. Ein altes Sprichwort sagt: „Der Mensch ist, was er isst“.

In der westlichen Ernährungslehre orientieren wir uns auf Kalorien, Eiweiße, Fette und Vitamine. Die östliche Anschauung folgt wieder dem ganzheitlichen Konzept von yin und yang. Nahrungsmittel und Heilkräuter werden nach ihrer energetischen Wirkung eingeteilt. Einmal nach Temperaturverhalten und nach Geschmacksrichtung.

Ähnliche Ansätze finden sich bei Hippokrates und Hildegard von Bingen, die zur Heilung von Krankheiten die tägliche Ernährung als eine wichtige und preisgünstige Therapiequelle in der Medizin einsetzten.
Wir in Europa neigen dazu zuviel heiße Nahrungsmittel zu essen, viel Fleisch, Alkohol und scharfe Gewürze, deshalb haben wir häufig eine gerötete Zunge. Daher sind hier kühlende Nahrungsmittel zum Ausgleich wichtig.

Weiterhin werden die Nahrungsmittel nach Geschmacksrichtung qualifiziert.
Z.B: die Geschmacksrichtung süß → ordnet man dem Milz/Magen Funktionskreis zu. Süß kräftigt und harmonisiert die Mitte. Probleme mit dem Magen ( → Fencheltee, Kartoffeln und Möhren als Schonkost.)
Geschmacksrichtung sauer → entspricht dem Leberfunktionskreis, ist verantwortlich für Angespanntheit und Zorn. Sauer macht lustig, da es entspannt.

Die Ernährungsberatung ist wichtig für die ganzheitliche Medizin. Jemand dem ständig kalt ist, der ständig fröstelt sollte nicht zuviel Salat essen. Salat ist von der Energetik kalt und ist damit keine Energiequelle für den Körper.

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