Allergiebehandlung (2/2)
Die Reaktion auf Gräser- oder Baumpollen kann so heftig sein, dass sogar Fieber auftritt. Mittels eines einfachen Hauttests können die allergieauslösenden Pollen ermittelt werden. Mehr Aufwand bedarf es bei der Diagnostik von Nahrungsmittelallergien. Nur durch spezielle Blutuntersuchungen können hier zuverlässige Aussagen getroffen werden. Vor Allem bei unklaren Hautschwellungen, aber auch bei der Neurodermitis sind nicht erkannte Nahrungsmittelallergien häufig ursächlich. Hat ein Allergietest klare Hinweise auf bestimmte Allergene erbracht, sollten diese so konsequent wie möglich gemieden werden. Teilweise ist es auch möglich eine Hyposensibilisierung mit Hilfe verdünnter Allergenlösungen durchzuführen. In jedem Falle ist jedoch eine umfassende Allergiebasistherapie sinnvoll.
Jahrzehntelang bewährte Methoden, besonders im akuten Stadium, sind
- das Heilfasten
- Nahrungsergänzungen durch zusätzliche Gaben der Vitamine A, C und E sowie von Mineralien (z.B. Calcium, Magnesium, Selen, Zink und Molybdän)
- die Stützung der Bakterienflora von Haut und Schleimhäuten
- Akupunktur
- Eigenblutbehandlungen
- Homöopathische Arzneimittel
Selbstverständlich wenden wir im Bedarfsfall auch klassische westliche Medikamente wie Antihistaminika oder Mastzellblocker an. Allergiebehandlung Seite 1 | Übersicht Therapie